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Goldendoodle

Der Goldendoodle ist ein Hybridhund aus den Vereinigten Staaten, der aus Kreuzungen zwischen Golden Retriever und Pudel entsteht. Der Name Goldendoodle setzt sich aus den Teilen „Golden“ (von Golden Retriever) und „-oodle“ (von poodle; englisch für Pudel) zusammen; der Buchstabe „d“ ist eine Analogiebildung zum Labradoodle.
Der Goldendoodle ist keine Hunderasse im eigentlichen Sinn
Goldendoodles werden etwa seit Ende der 1990er Jahre in Nordamerika gezüchtet. Heute gibt es weitere Zuchten, beispielsweise in Australien und Europa. Hintergrund war – ähnlich wie beim Labradoodle – die Züchtung eines „allergikerfreundlichen“ Hundes, der für Menschen mit einer Tierhaarallergie besser verträglich sein soll. Untersuchungen am Fell dieser Hunde konnten diese Behauptung allerdings nicht bestätigen: Die Allergenmenge im Fell von Goldendoodles unterscheidet sich nicht von derjenigen im Fell anderer Hunde.

Landseer

Der Landseer ist zusammen mit dem Neufundländer an der Ostküste Kanadas entstanden. Die große Insel Neufundland, die dort vorgelagert ist, gab seinen Vorfahren den Namen. Erst vor gut 100 Jahren wurden die Wege des Landseers von denen des Neufundländers getrennt. Grund war, dass man seine schwarz-weiße Fellfarbe erhalten wollte
Die großen Hunde bewährten sich in dem eiskalten Wasser des Nordatlantik als wichtige Helfer der Fischer und Robbenjäger und machten sich gelegentlich ebenso bei der Jagd auf Bären und größeres Wild nützlich. Zudem transportierten Neufundländer oder Landseer Lasten und selbst als Zughund sollen sie sich verdient gemacht haben. Die Arbeit mit den Fischern im extrem rauen Klima war ausgesprochen anspruchsvoll. Der Landseer musste mitdenken, er musste an den Netzen schwere Arbeit verrichten, er rettete immer wieder Schiffbrüchigen das Leben. So entwickelte er die Besonderheiten seines Wesens und seines Körperbaus. Er brachte Erstaunliches im Dienste der Menschen zustande. Mit den Kabeljau-Schiffen kamen Landseer bzw. Neufundländer schon im 18. und frühen 19.Jahrhundert immer wieder nach England. Hier kam er aufgrund seiner eindrucksvollen Leistungen schon früh zu Ruhm.
Der Landseer strahlt majestätische Gelassenheit aus. Er ist charakterlich so stabil, wie er äußerlich wirkt. Er hat ein freundliches gutmütiges Wesen. Das sollte aber nicht täuschen: Er weiß sehr wohl zwischen Freund und Feind zu unterscheiden, was er allein schon durch sein stilles aber umso entschlosseneres Auftreten unmissverständlich unterstreichen kann. Notfalls verteidigt er seine Familie mit aller EntscDer Landseer beeindruckt durch die Einheit zweier scheinbar unvereinbarer Pole: einerseits strahlt er Ruhe und Gemächlichkeit aus, andererseits kann er in Windeseile unter schwierigsten Bedingungen Menschen vor dem Ertrinken retten. In aller Regel sind Landseer ausgesprochene Wasserratten. Sie sind hervorragende Schwimmer, was sie gerne und mit Stolz vorführen.

Mini Australian Shepherd

Der Australian Shepherd ist intelligent und sehr agil. Er ist immer noch im Kern ein Arbeitshund mit starkem Hüte- und Schutztrieb. Auch wenn gerade der Mini oft als idealer Familienhund angepriesen wird, so ist seine Haltung nicht ganz einfach. Wie alle Hunde, in denen noch die Aufgaben des Hütens lebendig sind, gilt er als äußerst gelehrig und arbeitsfreudig. Er fordert seine Halter und hat einen ausgeprägten „will-to-please“. Der Aussie ist ein hervorragender Partner für aktive Menschen. Er ist ein idealer Partner für Hundesport aller Art. Er macht sich auch sehr gut als Familienhund. Das setzt aber voraus, dass Herrchen und Frauchen die eindeutig anerkannte Führung innehaben, und dass der Hund mental und sportlich ausgelastet ist. Die Qualität eines Mini Australian Shepherds solltest du niemals nach seiner Größe, des Fells oder dessen Farbe beurteilen. Das herrliche Wesen ist die besondere Qualität dieser intelligenten Vierbeiner.

Bearded Collie

Wie alle Collies ist er ein Hütehund, dessen Ursprung im schottischen Hochland liegt, weshalb er auch heute noch von schottischen Farmern als Highland Collie bezeichnet wird. Für die in Schottland herrschenden Witterungsverhältnisse wurde ein robuster Hund mit dichtem Fell gebraucht und gezüchtet. So entstanden die Bearded (bärtigen) Collies, die mit jenen aus den tiefer gelegenen Gebieten Schottlands eng verwandt sind.
Im Gegensatz zum namensähnlichen Border Collie, der als normaler Schäferhund gebraucht wurde, wurde der Bearded Collie für komplexe Hüteaufgaben eingesetzt, wie z. B. eigenständiges Treiben von Rinderherden aus den Bergen und dem Auffinden und Zurückführen von verirrten Tieren. Heute wird er vor allem als Familienhund gezüchtet.