Einträge mit dem Tag 'Fauna'

Mops

„Multum in parvo“. Dieser Satz fällt oft, wenn vom Mops die Rede ist. Er ist lateinisch und heißt wortwörtlich „viel in wenig“. Bezogen auf die Hunderasse wird er oft mit „viel Hund in kleinem Körper“ übersetzt. Und es stimmt: Der Mops hat einen außerordentlich vielschichtigen Charakter.
Außerdem ist er von unglaublich verspielter Natur und sorgt mit seinen lustigen Aktionen für jede Menge Unterhaltung. Gleichzeitig ist er sehr treu und die meiste Zeit zufrieden damit, auf dem Schoß seines Herrchens zu sitzen. Der Mops liebt sein Herrchen und ist todunglücklich, wenn dieser ihm nicht ein wenig Liebe zurückgibt.

Dackel

Der Dackel zeichnet sich durch niedrige, kurzläufige, langgestreckte, aber kompakte Gestalt aus. Er ist sehr muskulös, mit aufrechter Haltung des Kopfes und aufmerksamem Gesichtsausdruck.
Dackel besitzen ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Dies ist bei der Jagd auf wehrhaftes Wild, insbesondere den Dachs (daher der Name Dachshund), sehr hilfreich. Im Dachs- oder Fuchsbau ist der Hund ein Alleinjäger und muss seine eigenen Entscheidungen treffen, da der Hundeführer ihn hier nicht leiten kann.
Die Bindungswilligkeit der Dackel ist weniger intensiv ausgeprägt.
Das starke Selbstbewusstsein des Dackels kann mitunter dazu führen, dass er zu wenig Respekt vor größeren Hunden hat und es hier zu Konfrontationen kommen kann.

Wespe

Die Echten Wespen (Vespinae) sind eine Unterfamilie der Faltenwespen (Vespidae) mit weltweit 61 Arten. In Mitteleuropa kommen elf Arten der Echten Wespen vor, unter anderem die Deutsche Wespe, die Gemeine Wespe sowie die Hornisse.
Für den schlechten Ruf, in dem Wespen stehen, sind ausschließlich die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe verantwortlich. Diese beiden Arten bilden die größten Völker (mehrere tausend Arbeiterinnen) und sind die einzigen, die Menschen gegenüber zudringlich werden und sich auch über menschliche Nahrung hermachen („Zwetschgenkuchenwespen“).

Chihuahua

Der Chihuahua ist instinktiv wählerisch, wem er seine Zuneigung schenkt. Hat er sich entschieden, hängt er fest an seinem Favoriten und bleibt auch loyal, wenn er von mehreren versorgt wird – ein echter Ein-Mann- oder Ein-Frau-Hund! Hat der Chihuahua Kontakt mit vielen Menschen, gibt er sich auch diesen gegenüber liebenswert. Würde seine Körpergröße seiner Loyalität entsprechen, gäbe der unerwartet robuste Chihuahua den idealen Beschützer ab. Im Wesen lebhaft, wachsam, mutig und ruhelos, stellt er sich frech und unerschrocken auch größten Hunden entgegen.

Deutscher Boxer

Im Mittelalter wurden an europäischen Fürstenhöfen regional variierende Bullenbeißer-Schläge zur Jagd auf wehrhaftes Wild, wie Bären und Wildschweine, gezüchtet.
Als unmittelbarer Vorfahre des Deutschen Boxers gilt der Brabanter Bullenbeißer. Die durch Aufkommen der Feuerwaffen arbeitslos und unbeliebt gewordenen Bullenbeißer wurden durch Einkreuzen des verwandten und durchgezüchteten Bulldog vereinheitlicht und bekamen in Anlehnung an den Münchner Begriff „Bierboxer“ den Namen „Deutscher Boxer“.

Jack Russell Terrier

John (Jack) Russell (1795–1883), Pfarrer und passionierter Jäger, begründete diese Rasse, weil er einen speziellen Schlag von Foxterriern züchtete. Während seiner Zeit in Oxford erwarb er 1819 seinen ersten Terrier, eine weiße rauhaarige Hündin mit Abzeichen am Kopf. Diese Hündin, genannt Trump, wird als Stammmutter der Rasse bezeichnet. Ihr Bild hängt in der Sattelkammer des Schlosses Sandringham und ist das Eigentum der Queen

Dalmatiner-Mix

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Rauhaardackel

Kulthund made in Germany – Der Rauhaardackel ist der kleinste Gebrauchshund: ein flinkes, schlaues Kerlchen, das sich von nichts Bange machen lässt. Das macht ihn zu einem der beliebtesten Hunde und einem echten Exportschlager.
Die Entstehung des kleinsten deutschen Jagdhundes lässt sich in einer langen Linie vom Bronzezeit-Hund, dem sogenannten Torfhund, über den jagenden Niederhund, die molossischen Hunde, die teckelartige Bracke bis zum ersten im Standard von 1879 festgelegten Kurzhaardackel, dem Urdackel mit glattem Fell, nachzeichnen. Beteiligt an der Entstehung des heute beliebtesten Dackeltyps mit rauem Fell sind Terrier und Schnauzer. Der Rauhaardackel wird in drei Größen gezüchtet: Normalschlag, Zwerg- und Kaninchendackel.
Der Rauhaardackel ist für seine Sturköpfigkeit und seinen Eigensinn bekannt. Als Jagdhund, der auf selbstständiges Handeln gezüchtet wurde, besitzt der Rauhaardackel ein starkes Selbstbewusstsein und bedarf einer konsequenten Erziehung, damit er sich im Umgang mit anderen Hunden nicht überschätzt

Anglerglück

Kormoran

Die Kormorane (Phalacrocoracidae) sind eine Familie aus der Ordnung Suliformes. Es handelt sich um mittelgroße bis große Wasservögel, die in Kolonien brüten und nach unterschiedlichen Quellen mit 26 bis 43 Arten weltweit verbreitet sind. Tragen die Vögel einen Federschopf, werden sie als „Scharben“, sonst als „Kormorane“ bezeichnet, doch entspricht diese Einteilung nicht den tatsächlichen Verwandtschaftsverhältnissen. Im Volksmund heißen diese Vögel auch „Seeraben“, „Meerraben“ oder „Wasserraben“; der Name Kormoran ist entsprechend aus dem lateinischen „corvus marinus“ („Meerrabe“) abgeleitet.