Einträge mit dem Tag 'Fauna'

Leonberger

Der Leonberger ist aufgrund seines gutmütigen Charakters der ideale Familienhund. In eine Familie mit Kindern fügt er sich gut ein, da er starke Nerven hat und auch auf Lärm gelassen reagiert. Die Erziehung des Leonbergers sollte konsequent und ruhig sein.
Darüber hinaus tobt und spielt er gern und fordert seine tägliche Bewegung auch ein. Lange Spaziergänge sind ein Muss für den bewegungsfreudigen Hund. Zudem liebt er das Wasser und schwimmt gern. Von seinem Wesen und seiner Größe her ist der große Hund weniger an das Leben in der Stadt angepasst und sollte nicht in einer Stadtwohnung gehalten werden. Gerne begleitet der anpassungsfähige Hund seine Familie überall hin und ist stets ein treuer Gefährte, der nicht dazu neigt, ängstlich oder aggressiv zu sein.

Reiherenten

Reiherenten ernähren sich sowohl von pflanzlicher als auch von tierischer Nahrung. Bei Pflanzen bevorzugen sie vor allem Samen, bei tierischer Nahrung Muscheln, zum Bespiel die Wandermuschel Dreissena, Schlammschnecken, Insekten und Larven.

Die Reiherente ist in ganz Mittel-, Nord- und Osteuropa heimisch, so besiedelt sie ganz Skandinavien und weite Teile Russlands. Im wärmeren Südeuropa ist sie weniger verbreitet. Deutschland wurde durch die Reiherente in mehreren Ausbreitungswellen erst im 20. Jahrhundert im Zuge der Arealausweitung nach Westen großflächiger besiedelt, wobei dies durch die Einwanderung der Dreikantmuschel (Dreissena polymorpha) nach Europa begünstigt wurde. Diese Entwicklung hält weiterhin an. In NRW ist sie flächendeckend an allen geeigneten Gewässern vertreten. Hierzu gehören unter anderem Fisch- und Klärteiche, Bergsenkungsgewässer, Seen, Talsperren und Stauseen sowie Kanäle, Vorfluter, Gräben und Fließgewässer mit geringer Strömung.

Gartenrotschwanz (Archivbild)


Man braucht schon etwas Glück, um heute dem schönen Gartenrotschwanz zu begegnen. Denn in vielen Gebieten ist er selten geworden. Besonders in der westlichen Hälfte Deutschlands ist er aus vielen Dörfern und Kleinstädten verschwunden. 
.Lange Zeit konnte er sich stark ausbreiten. Seine bevorzugten Habitate, die stets von lichtem Baumwuchs geprägt sind, waren vielfältig und weit verbreitet. Mit dem Auflichten von Wäldern, der Anlage parkartiger Landschaften und obstbaumreicher Siedlungsränder hatte der Mensch jahrhundertelang günstige Lebensräume geschaffen. Doch diese für den Gartenrotschwanz positive Entwicklung kehrte sich um, als die kleinbäuerlich geprägte Kulturlandschaft immer intensiver genutzt wurde und viel von ihrem Charakter verlor.
Auch Veränderungen im Winterquartier, das in den Savannen West- und Zentralafrikas liegt, haben seine Bestände zunehmend schrumpfen lassen. Kommt es in der Sahelzone zu langen Trockenperioden – was durch die globale Erwärmung immer häufiger der Fall ist – so gibt es dort weniger Insekten und viele Gartenrotschwänze verhungern. Deutlich weniger Tiere kehren nach einem solchen Winter in ihre Brutgebiete zurück.

Kormoran

Dass der Kormoran, wissenschaftlich zweifelsfrei belegt, in Norddeutschland eine heimische Art ist, ist seit langem bekannt. Denn nicht zuletzt auf entsprechende Anfrage der Fischer wurde im Auftrag des Umweltministeriums in Kiel eine Studie „Zum vor- und frühgeschichtlichen sowie neuzeitlichen Vorkommen des Kormorans, Phalacrocorax carbo, in Schleswig-Holstein und angrenzenden Gebieten“ erstellt (download siehe unten). In der Studie wurde aufgrund von Knochenfunden an alten Siedlungsplätzen sowie nach Auswertung historischer Dokumente und Quellen ein durchgehendes Vorkommen des Kormorans bis zu seiner Ausrottung Mitte des 19. Jhdt. bewiesen. Seit mindestens 7.000 Jahren ist der Kormoran eine in Europa heimische Vogelart, belegt u.a. durch Funde von Kormoranknochen aus der Beute steinzeitlicher Jäger in Dänemark.

Taubenfütterung

Übrig geblieben

Mops

„Multum in parvo“. Dieser Satz fällt oft, wenn vom Mops die Rede ist. Er ist lateinisch und heißt wortwörtlich „viel in wenig“. Bezogen auf die Hunderasse wird er oft mit „viel Hund in kleinem Körper“ übersetzt. Und es stimmt: Der Mops hat einen außerordentlich vielschichtigen Charakter.
Außerdem ist er von unglaublich verspielter Natur und sorgt mit seinen lustigen Aktionen für jede Menge Unterhaltung. Gleichzeitig ist er sehr treu und die meiste Zeit zufrieden damit, auf dem Schoß seines Herrchens zu sitzen. Der Mops liebt sein Herrchen und ist todunglücklich, wenn dieser ihm nicht ein wenig Liebe zurückgibt.

Dackel

Der Dackel zeichnet sich durch niedrige, kurzläufige, langgestreckte, aber kompakte Gestalt aus. Er ist sehr muskulös, mit aufrechter Haltung des Kopfes und aufmerksamem Gesichtsausdruck.
Dackel besitzen ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Dies ist bei der Jagd auf wehrhaftes Wild, insbesondere den Dachs (daher der Name Dachshund), sehr hilfreich. Im Dachs- oder Fuchsbau ist der Hund ein Alleinjäger und muss seine eigenen Entscheidungen treffen, da der Hundeführer ihn hier nicht leiten kann.
Die Bindungswilligkeit der Dackel ist weniger intensiv ausgeprägt.
Das starke Selbstbewusstsein des Dackels kann mitunter dazu führen, dass er zu wenig Respekt vor größeren Hunden hat und es hier zu Konfrontationen kommen kann.

Wespe

Die Echten Wespen (Vespinae) sind eine Unterfamilie der Faltenwespen (Vespidae) mit weltweit 61 Arten. In Mitteleuropa kommen elf Arten der Echten Wespen vor, unter anderem die Deutsche Wespe, die Gemeine Wespe sowie die Hornisse.
Für den schlechten Ruf, in dem Wespen stehen, sind ausschließlich die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe verantwortlich. Diese beiden Arten bilden die größten Völker (mehrere tausend Arbeiterinnen) und sind die einzigen, die Menschen gegenüber zudringlich werden und sich auch über menschliche Nahrung hermachen („Zwetschgenkuchenwespen“).

Chihuahua

Der Chihuahua ist instinktiv wählerisch, wem er seine Zuneigung schenkt. Hat er sich entschieden, hängt er fest an seinem Favoriten und bleibt auch loyal, wenn er von mehreren versorgt wird – ein echter Ein-Mann- oder Ein-Frau-Hund! Hat der Chihuahua Kontakt mit vielen Menschen, gibt er sich auch diesen gegenüber liebenswert. Würde seine Körpergröße seiner Loyalität entsprechen, gäbe der unerwartet robuste Chihuahua den idealen Beschützer ab. Im Wesen lebhaft, wachsam, mutig und ruhelos, stellt er sich frech und unerschrocken auch größten Hunden entgegen.