Einträge mit dem Tag 'Hunde'

Mops

„Multum in parvo“. Dieser Satz fällt oft, wenn vom Mops die Rede ist. Er ist lateinisch und heißt wortwörtlich „viel in wenig“. Bezogen auf die Hunderasse wird er oft mit „viel Hund in kleinem Körper“ übersetzt. Und es stimmt: Der Mops hat einen außerordentlich vielschichtigen Charakter.
Außerdem ist er von unglaublich verspielter Natur und sorgt mit seinen lustigen Aktionen für jede Menge Unterhaltung. Gleichzeitig ist er sehr treu und die meiste Zeit zufrieden damit, auf dem Schoß seines Herrchens zu sitzen. Der Mops liebt sein Herrchen und ist todunglücklich, wenn dieser ihm nicht ein wenig Liebe zurückgibt.

Dackel

Der Dackel zeichnet sich durch niedrige, kurzläufige, langgestreckte, aber kompakte Gestalt aus. Er ist sehr muskulös, mit aufrechter Haltung des Kopfes und aufmerksamem Gesichtsausdruck.
Dackel besitzen ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Dies ist bei der Jagd auf wehrhaftes Wild, insbesondere den Dachs (daher der Name Dachshund), sehr hilfreich. Im Dachs- oder Fuchsbau ist der Hund ein Alleinjäger und muss seine eigenen Entscheidungen treffen, da der Hundeführer ihn hier nicht leiten kann.
Die Bindungswilligkeit der Dackel ist weniger intensiv ausgeprägt.
Das starke Selbstbewusstsein des Dackels kann mitunter dazu führen, dass er zu wenig Respekt vor größeren Hunden hat und es hier zu Konfrontationen kommen kann.

Chihuahua

Der Chihuahua ist instinktiv wählerisch, wem er seine Zuneigung schenkt. Hat er sich entschieden, hängt er fest an seinem Favoriten und bleibt auch loyal, wenn er von mehreren versorgt wird – ein echter Ein-Mann- oder Ein-Frau-Hund! Hat der Chihuahua Kontakt mit vielen Menschen, gibt er sich auch diesen gegenüber liebenswert. Würde seine Körpergröße seiner Loyalität entsprechen, gäbe der unerwartet robuste Chihuahua den idealen Beschützer ab. Im Wesen lebhaft, wachsam, mutig und ruhelos, stellt er sich frech und unerschrocken auch größten Hunden entgegen.

Deutscher Boxer

Im Mittelalter wurden an europäischen Fürstenhöfen regional variierende Bullenbeißer-Schläge zur Jagd auf wehrhaftes Wild, wie Bären und Wildschweine, gezüchtet.
Als unmittelbarer Vorfahre des Deutschen Boxers gilt der Brabanter Bullenbeißer. Die durch Aufkommen der Feuerwaffen arbeitslos und unbeliebt gewordenen Bullenbeißer wurden durch Einkreuzen des verwandten und durchgezüchteten Bulldog vereinheitlicht und bekamen in Anlehnung an den Münchner Begriff „Bierboxer“ den Namen „Deutscher Boxer“.

Jack Russell Terrier

John (Jack) Russell (1795–1883), Pfarrer und passionierter Jäger, begründete diese Rasse, weil er einen speziellen Schlag von Foxterriern züchtete. Während seiner Zeit in Oxford erwarb er 1819 seinen ersten Terrier, eine weiße rauhaarige Hündin mit Abzeichen am Kopf. Diese Hündin, genannt Trump, wird als Stammmutter der Rasse bezeichnet. Ihr Bild hängt in der Sattelkammer des Schlosses Sandringham und ist das Eigentum der Queen

Dalmatiner-Mix

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Rauhaardackel

Kulthund made in Germany – Der Rauhaardackel ist der kleinste Gebrauchshund: ein flinkes, schlaues Kerlchen, das sich von nichts Bange machen lässt. Das macht ihn zu einem der beliebtesten Hunde und einem echten Exportschlager.
Die Entstehung des kleinsten deutschen Jagdhundes lässt sich in einer langen Linie vom Bronzezeit-Hund, dem sogenannten Torfhund, über den jagenden Niederhund, die molossischen Hunde, die teckelartige Bracke bis zum ersten im Standard von 1879 festgelegten Kurzhaardackel, dem Urdackel mit glattem Fell, nachzeichnen. Beteiligt an der Entstehung des heute beliebtesten Dackeltyps mit rauem Fell sind Terrier und Schnauzer. Der Rauhaardackel wird in drei Größen gezüchtet: Normalschlag, Zwerg- und Kaninchendackel.
Der Rauhaardackel ist für seine Sturköpfigkeit und seinen Eigensinn bekannt. Als Jagdhund, der auf selbstständiges Handeln gezüchtet wurde, besitzt der Rauhaardackel ein starkes Selbstbewusstsein und bedarf einer konsequenten Erziehung, damit er sich im Umgang mit anderen Hunden nicht überschätzt

Golden Retriever

Der Golden Retriever war seiner Züchtung nach ein Jagdbegleiter, der in Gemeinschaft mit anderen Hunden eingesetzt werden sollte. Dies erklärt seine Verträglichkeit mit Artgenossen und sein generell sanftes, auf Harmonie bedachtes Wesen. Zudem ist er ein belastbarer und agiler Hund, dessen arteigener Bewegungsdrang zu befriedigen ist. Bei einfühlsamer und kompetenter Erziehung findet man im Golden Retriever einen ausgeglichenen und friedvollen Begleiter, der sich bestens als Familienhund führen lässt.
Durch seinen „will-to-please“ eignet sich der Golden Retriever generell gut für alle Aufgaben als Begleithund, vor allem für Menschen mit Behinderung. Diese betreut und führt er aufmerksam und lernt schnell komplexe Aufgaben zuverlässig zu übernehmen.

Bologneser

Der Bologneser entspringt, gemeinsam mit dem Malteser, einer Linie von Hunden, welche bereits zu Zeiten Aristoteles Erwähnung fanden und unter der Bezeichnung „canes melitenses“ bekannt waren. Sowohl in römischer Zeit als auch in späteren Epochen erfreute sich der Bologneser besonderer Beliebtheit in den Adels- und Herrscherkreisen Italiens und Frankreichs und galt als sehr wertvolles Präsent, das man untereinander austauschte
Sensibel, fröhlich und anschmiegsam präsentiert sich der Charakter des Bolognesers. Dieser Hund ist immer zum Spielen aufgelegt und eignet sich daher besonders gut als Begleithund für Familien mit Kindern. Da er zu den eher seltenen nur wenig haarenden Hunderassen gehört, können sich auch Allergiker an diesem aufgeweckten Zeitgenossen erfreuen. Obwohl es seine Körpergröße nicht erwarten lässt, ist dieser anhängliche und äußerst aktive Hund sehr wachsam und schlägt zuverlässig an.

Langhaardackel

Der Langhaardackel war lange der beliebteste Abkömmling des ursprünglichen Teckels und wurde in dieser Frage erst in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts von den Hunden mit rauem Haar überflügelt. Zugleich ist er aber auch der älteste Abkömmling des eigentlichen Teckels. Er wurde ursprünglich als Kreuzung aus dem Tachs-Kriecher mit Wachtel-, Spaniel- und Setterhunden geschaffen.