Lachmöwe

Bei der Landung

Lagotto Romagnolo

Auf den ersten Blick könnte man ihn für einen gelungenen Pudel-Mischling halten. In Wahrheit ist er der wahrscheinlich älteste bekannte Wasserhund, der sich inzwischen als ambitionierter Trüffelsucher und toller Begleithund einen Namen gemacht hat
Ursprünglich waren die Vorfahren des uns heute bekannten Lagotto italienische Wasserhunde, die ab dem 16. Jahrhundert in den Lagunen von Comacchio und den Sumpfgebieten in der Niederebene der Emilia Romagna vor allem bei der Jagd auf Blesshühner mithalfen. Dabei erwiesen sich die Vierbeiner als äußerst robust und ausdauernd, schwammen sie doch oft stundenlang bei Eiseskälte im Wasser, um das Federwild zu fangen und ihrem Herrn zu apportieren.
Mit der Trockenlegung der Sümpfe Ende des 19. Jahrhunderts verschwand nicht nur die Wasserjagd, sondern auch das Volk der Vallaroli. Ihre Hunde jedoch blieben. Da die Trüffelsuche nun an Bedeutung gewann, fand man im Lagotto Romagnolo bald einen Verbündeten, der die Händler zuverlässig zu ihrem Ziel, dem teuren Pilz, führte.
Die Kombination aus Wasserjagdhund und Trüffelsucher mit sehr feiner Nase lassen noch heute einen gewissen Jagdtrieb in seinen Genen schlummern. Dieser erwacht auch schon mal, wenn der Lagotto beim Spaziergang auf verlockende Wildfährten stößt. Trotzdem ist sein Interesse an der Jagd gut beherrschbar.

Alt und grau…

… aber immer noch rüstig!

Collie

Das voluminöse Fell und der elegante Kopf machen den Langhaar Collie absolut unverwechselbar. Nicht nur aufgrund der berühmten Hündin Lassie – Hauptfigur von Büchern, Filmen und Fernsehserien – ist die Rasse eine der weltweit bekanntesten
Der Collie ist eine aus Schottland stammende Hunderasse, die schon im 13. Jahrhundert bekannt war. Vermutlich sind die Hunde eine Mischung aus einheimischen Hütehunden und den Tieren, die die Römer im 5. Jahrhundert vor Christus mitbrachten. Die schottischen Bauern setzten die flinken Hunde vor allem zum Hüten der Schafe in den Hochmooren ein. Die Bezeichnung „Collie“ stammt von der gleichnamigen, schottischen Schafrasse ab, deren Name „Kohlschaf“ bedeutet. Da die Züchter im 19. Jahrhundert die Hüteeigenschaften ihrer Hunde verbessern wollte, kreuzten sie ihre Hunde mit dem Barsoi. Seine Gestalt wurde größer und schlanker und der Kopf schmaler.
Der Langhaar Collie ist ein treuer und aufgeweckter Hund, der sehr familienfreundlich ist. Er will aktiv in den Familienverband integriert werden und zeigt sich Fremden gegenüber nie aggressiv. Im Umgang mit Artgenossen und anderen Haustieren ist er ebenso unproblematisch. Auch Kinder sind kein Problem für den fröhlichen Hund, da er sehr gutmütig ist. Die intelligenten Hunde lernen mit Freude neue Kommandos und ordnen sich Herrchen oder Frauchen gerne unter. Solange er eine zuverlässige Bezugsperson hat, fühlt sich der unkomplizierte Hund überall wohl und passt sich schnell an. Ihre anhängliche Art macht die Hunde zu tollen Begleitern im Alltag.

Junger Höckerschwan

Der Höckerschwan ist der größte heimische Wasservogel und wird 125 bis 160 cm lang. Das Gewicht der Weibchen liegt zwischen 6,6 und 12 Kilogramm. Männchen können bis zu 15 kg schwer werden. Damit zählt der Höckerschwan zu den schwersten flugfähigen Vögeln überhaupt.
Höckerschwäne ernähren sich grundsätzlich rein vegetarisch. Tierische Nahrung wird allenfalls zufällig mit der pflanzlichen Nahrung aufgenommen. Zur Nahrungsaufnahme stecken die Tiere ihren Hals bis zu einen Meter tief ins Wasser und reißen Wasserpflanzen los.

Im Flensburger Hafen

FSG und Ostseite

Nymphensittich

Nymphensittiche sind kleine, schlanke Papageien, die fast den gesamten australischen Kontinent besiedeln. Sie leben sehr nomadisch und streifen in großen Teilen ihres Verbreitungsgebietes umher.
Nymphensittiche sind sehr anpassungs- und widerstandsfähig. Sie brüten deshalb in Gefangenschaft auch unter nicht-optimalen Lebensbedingungen. Daher wurden sie schon früh als Heimtiere geschätzt.

Nandu

Die Nandus (Rhea) sind eine in Südamerika beheimatete Gattung bzw. Familie (Rheidae) der Laufvögel mit drei Arten. Sie weisen alle ein graues Gefieder auf.
Nandus ähneln dem Afrikanischen Strauß. Anatomisch und taxonomisch unterscheiden sie sich von den Straußen jedoch deutlich.
Nandus sind Allesfresser: Sie bevorzugen breitblättrige Pflanzen, fressen aber auch Samen, Früchte, Wurzeln, Insekten und kleine Wirbeltiere. Dass sie auch Giftschlangen erbeuten, ist ein immer wieder geäußertes Gerücht, das aber keinen Wahrheitsgehalt hat. Ihren Wasserbedarf decken Nandus weitgehend aus dem Flüssigkeitsgehalt ihrer Nahrung, müssen also selten bis gar nicht trinken. Wie andere Laufvögel schlucken Nandus regelmäßig Gastrolithen, um die Nahrung im Magen zu zerkleinern.

Flamingo

Alle Flamingoarten sind einander sehr ähnlich. Sie haben lange, dünne Beine, einen langen Hals und ein rosa Gefieder. Aufrecht stehend sind Flamingos 90 bis 155 cm hoch. Der Geschlechtsdimorphismus ist gering, die Geschlechter sind gleich gefärbt, Männchen sind im Schnitt jedoch etwas größer als Weibchen.
Die Rosafärbung des Gefieders ist auf die Aufnahme von Carotinoiden mit der Nahrung zurückzuführen. Diese sind vor allem in planktonischen Algen enthalten.
Ein weiteres Kennzeichen der Flamingos ist der nach unten geknickte Seihschnabel, mit dem sie – mit der Oberseite nach unten – Plankton aus dem Wasser oder Schlamm filtrieren. Die Schnabelränder sind mit feinen Lamellen besetzt, zusammen mit der Zunge bilden sie einen Filterapparat, der eine ähnliche Funktion wie die Barten der Bartenwale erfüllt.

Zwergziegen

Ziegen von geringer Größe gab es schon Tausende von Jahren vor unserer Zeitrechnung. Sie wurden vor allem für die Fleischgewinnung gehalten. Die Verzwergung stellt eine Anpassung an ungünstige Lebensbedingungen dar und sicherte den Tieren das Überleben. Wahrscheinlich über Ägypten erreichten solche Ziegen, von Asien kommend, den afrikanischen Kontinent. Während in Ostafrika ein schlanker, langbeiniger, wohlproportionierter Zwergziegentyp entstand, entwickelte sich die Zwergziegenform der westafrikanischen Länder mit gedrungenem Körperbau und kurzen Beinen. Sie kommt hier vor allem in waldreichen Feuchtgebieten vor. Bereits im 17. Jahrhundert erreichten Ziegen dieses Typs auch Europa. Mittlerweile ist die Zwergziege in Europa und Nordamerika weit verbreitet.