Einträge mit dem Tag 'Schiffe'

Hafen Flensburg

Blick auf HaGe. Im Vordergrund sieht man den Bug der „ALBATROS“.

Motorboot

Ein Motorboot ist ein von einem oder mehreren Verbrennungsmotoren oder Elektromotoren angetriebenes Wasserfahrzeug. Es kann sowohl auf Binnen- als auch auf Küstengewässern eingesetzt werden. Zum Führen von Motorbooten ist in Deutschland bei einer Leistung über 11,03 kW (15 PS) an der Propellerwelle ein Führerschein erforderlich – bei Sportbooten in der Regel mindestens ein Sportbootführerschein. Auf dem Rhein und dem Bodensee wird bereits ab 5 PS ein Führerschein benötigt.

Streifenboot „DUBURG“

Das Polizeiboot Duburg der Wasserschutzpolizei befindet sich in Flensburg an der Schiffbrücke.
Das Streifenboot Duburg hat seinen Heimathafen in Kiel. Der Liegeplatz des kleinen Streifenbootes ist jedoch Flensburg. Das Boot hat eine Länge von 10,40 m, eine Breite von 3,40 und einen Tiefgang von 1,10 m. Es wird von zwei Yanmar Diesel mit jeweils 272 kW angetrieben. Damit schafft es eine Marschgeschwindigkeit von 34 Knoten (also etwa 63 km/h). Die Besatzung besteht hier nur aus zwei Personen. Der Schiffsrumpf als auch die Aufbauten sind aus GFK. Gebaut wurde das Streifenboot 2006 bei der finnischen Werft Sarins Batår Oy.

Segelboot mit Seitenschwert

Als Schwertboote bezeichnet man Segelboote oder Segelschiffe, die ein flaches Unterwasserschiff besitzen und bei denen zur Verminderung der Abdrift bei Halbwind- oder Am-Wind-Kurs der Lateralplan durch den Einsatz beweglicher Schwerter vergrößert wird.
Schwertboote haben formstabile Rümpfe. Ihr aufrichtendes Drehmoment wird nicht wie bei Kielbooten durch einen Ballastkiel, sondern durch entsprechende Formgebung des Rumpfquerschnittes erreicht. Schwertboote sind im Allgemeinen relativ breit. Die Masthöhe und die gefahrene Segelfläche sind im Verhältnis zur Rumpfgröße geringer als bei Kielbooten.

„ARTEMIS“

Die Artemis wurde 1926 als Walfänger in Norwegen gebaut. Sie verfügt über einen Stahlrumpf. Das Schiff wurde bis Ende der 1940er Jahre in der Arktis und Antarktis zum Walfang eingesetzt.
In den 1950er Jahren wurde das Schiff zu einem Frachtschiff umgebaut und bis in die 1990er Jahre genutzt.
2001 kaufte eine niederländische Investorengruppe das Schiff. Die neuen Eigentümer brachten den Traditionssegler unter die niederländische Flagge und begannen eine aufwendige Restaurierung. Das komplette Innenleben, alle technischen Systeme sowie der Antrieb wurden erneuert. Für Passagiere wurden 16 Kabinen eingebaut, davon sieben Kabinen für drei Personen und neun Kabinen für zwei Personen.
Im Juli 2017 charterte die Nordkirche für einen Monat die Dreimastbark beziehungsweise den ehemaligen Walfänger, um aus Anlass des Reformationsjubiläums 2017 alle 13 Kirchenkreise der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland besuchen zu können, „dazu die Nordschleswigsche Gemeinde der deutschen Minderheit im südlichen Dänemark.“ In der Zeit segeln bis zu 1500 Mitglieder der Landeskirche auf dem „Nordkirchenschiff“ mit, um sämtliche Kirchenkreise über den Meeresweg zu erreichen.

Segelboote

Fischkutter FLE – 22 FF

Segelboot

Ein Segelboot ist ein Sportboot, das in erster Linie durch Windkraft betrieben wird. Vom Segelschiff unterscheidet es sich durch seine geringere Größe.
Segelboote können einerseits in Jollen (diese sind formstabil) und Kielboote (gewichtsstabil) aufgeteilt werden und zum anderen in Einrumpf- und Mehrrumpfboote (zum Beispiel Segelkatamarane). Gewichtsstabile Segelboote, die zudem auch über einen Wohnraum mit Kojen und Küche verfügen, werden oft als Segelyachten bezeichnet, insbesondere wenn sie länger als etwa 10 m sind. Boote mit Kojen und Küche kürzer als 10 m werden auch Daysailer („Tages-Segler“) genannt. Ein Daysailer kann sowohl ein Kielboot als auch ein Schwertboot oder ein Kielschwertboot sein

Kutter AS43 Jaegerspris

Fischkutter JÆGERSPRIS, mit Kreuzerheck und Fisch-Laderaum, war ursprünglich gebaut für die Trawlfischerei im Kattegat.
Nach einer Kollision 1972 wurden die ursprünglichen Holzmasten gegen Stahlmasten vom gleichen Aussehen ersetzt, Steuerhaus Motor und Getriebe mit Verstellpropeller wurden 1984 erneuert/ausgewechselt
JÆGERSPRIS tritt auf als ein schmucker und gepflegter Trawlkutter mit Kreuzerheck mit außergewöhnlich feinen Linien im Erscheinungsbild nach dem Zweiten Weltkrieg.
Das Schiff ist gelistet im TS Træskibssammenslutningen und ist 2003 vom dänischen Skibsbevaringsfonden anerkannt als Bewahrenswertes Kulturerbe
seit 2011 wird das Schiff im Historischen Hafen Flensburg in der Sammlung der Maschinenfahrzeuge (Dampf- und Motorfahrzeuge) in dem Zustand präsentiert, wie es aus der Fahrt genommen wurde als Dokument der nordeuropäischen Kleinfischerei der Nachkriegszeit.

Schlepper „FLENSBURG“

Gebaut in der Jadewerft in Wilhelmshaven wurde der Schlepper im Jahr 1954 als „Bugsier 9“ in Dienst gestellt. In den 60er und siebziger Jahren wurde er umgebaut, der vordere Mast wurde abgenommen, er erhielt einen modernen Schornstein. 1973 wurde die „Bugsier 9“ von der Flensburger Schiffsbau Gesellschaft erworben und in „Flensburg“ umbenannt. In diesen Jahren wurde sie auch mit einer breiten Scheuerleiste versehen. 1992 wechselte der Schlepper erneut den Besitzer und tat unter anderem als Eisbrecher auf der Elbe seinen Dienst.Im Jahr 2000 erfolgte die Außerdienststellung und die Verschrottung drohte. Der langjährige Kapitän der „Flensburg“ erwarb das Schiff, fand vier Mitstreiter und restaurierte es in liebevollster Kleinarbeit. Auch das geschlossene, hölzerne Steuerhaus wurde in dieser Zeit hinzugefügt.
Heute ist die „Flensburg“ eine überaus gepflegte alte Dame, die sowohl klassische Mechanik als auch moderne Navigationstechnik ihr Eigen nennt.