Kreuzspinne (Araneus)
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Die Kreuzspinnen (Araneus) sind mit mehreren hundert Arten eine der artenreichsten Gattungen der Familie der Echten Radnetzspinnen. Sie sind weltweit verbreitet. Die Gattung ist mit 10 nachgewiesenen Arten in Mitteleuropa vertreten.
Ihren Namen haben Kreuzspinnen von dem charakteristischen Kreuz auf dem vorderen Hinterleib, das bei der Gartenkreuzspinne aus fünf Flecken (vier länglichen und einem kreisförmigen in der Mitte) und bei der Vierfleckkreuzspinne aus vier Flecken besteht. Bei den Flecken handelt es sich um Stoffwechselprodukte, die unter dem Chitinpanzer abgelagert werden.
Die Kreuzspinne ernährt sich von kleineren Insekten, die sie an den klebrigen Fäden ihres Netzes fängt; größere Fliegen, Wespen und Bienen sind seltener. Dabei sitzt die Gartenkreuzspinne in der Regel im Zentrum ihres Netzes, das sie nur bei Gefahr verlässt, um sich am Rand zu verstecken. Die Vierfleckkreuzspinne sitzt hingegen oft am Rand ihres Netzes mit dem sie durch einen speziellen Signalfaden verbunden ist. Auch viele andere Araneus-Arten lauern in einer solchen “Retraite”, also einem Schlupfwinkel außerhalb des Fangnetzes. Die Beute wird durch ein aus den Kieferklauen austretendes Gift zunächst gelähmt und dann mit einem verdauenden Sekret aufgelöst.
Gartenkreuzspinne im Netz
Gartenkreuzspinne im Netz
Der Biss ist für den Menschen völlig ungefährlich, allenfalls kann es bei sehr dünner Haut zu Reizungen kommen. Gefährlicher könnte es nur werden, wenn man gegen das Gift stark allergisch reagiert.
EXIF-Daten:
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