Rote Mauerbiene (Osmia bicornis)

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Rote Mauerbiene (Osmia bicornis)

Die Rote Mauerbiene (Osmia bicornis) ist die häufigste einheimische Art aus der Gattung der Mauerbienen. Der Deutsche Name leitet sich vom früher gültigen Namen Osmia rufa (Linnaeus 1758) ab
Typische Lebensräume sind strukturreiche Biotope wie Waldränder und Waldlichtungen, regelmäßig wird die Rote Mauerbiene aber auch im Siedlungsbereich angetroffen. Die erwachsenen Tiere überwintern im Kokon und fliegen von April bis Juni. Nistplätze sind Hohlräume jeder Art, wie beispielsweise Bohrgänge in Holz, hohle Stängel, Ritzen und Löcher in Lehmwänden und Mauerwerk. Keine andere Bienenart ist in der Annahme von Nistmöglichkeiten so flexibel wie die Rote Mauerbiene, an Gebäuden, die ein großes Angebot von Nistmöglichkeiten bieten (beispielsweise Reetdächer), kann es im Laufe der Jahre regelrechte Massenvorkommen geben. Sie gehört zu den ersten und häufigsten Besiedlern von Nisthilfen.

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