Kirche zu Broager
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Die große doppeltürmige Kirche in Broager ist durch ihre Lage auf einem der höchsten Punkte der Halbinsel Broagerland von allen Seiten weithin sichtbar und wurde in früheren Zeiten vom Wasser aus als Seezeichen genutzt.
In schriftlichen Quellen ist die aus Klostersteinen erbaute Kirche zum ersten Mal im Jahre 1209 erwähnt.
Sie war ursprünglich der Jungfrau Maria geweiht, wird jedoch heute eher mit St. Jürgen in Verbindung gebracht, da der nördliche Kreuzarm mit Kalkmalereien zur Legende des St. Jürgen versehen ist und da dort auch seit der letzten Restaurierung der Kirche im Jahre 1996 wieder die überlebensgroße Gruppe des drachentötenden heiligen Georg vom Ende des 15. Jahrhunderts steht.
Der spätromanische Turm von etwa 1300 erhielt 100 Jahre später die beiden weithin sichtbaren gotischen Turmspitzen. Nach weiteren 100 Jahren wurden die Sakristei an der Nordseite des Chores und die beiden Kreuzarme hinzugefügt, und schon in gotischer Zeit wurde die flache Holzdecke durch Gewölbe ersetzt.
Der im Grundriss 7 x 7 m große hölzerne Glockenturm südöstlich der Kirche ist der größte freistehende Glockenturm Dänemarks und dient seit 1976 als Leichenkapelle.
EXIF-Daten:
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